| Die Macher | ||||||||||||||||||||||||||||
Vierberge Lauf zwischen Brauchtum und Christentum ist ein österreichischer Dokumentarfilm. Der vom Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Designer inszenierte Film basiert auf einem realen Geschehen und handelt vom größten selbstorganisierenden Brauchtum und Pilgerwandern in Kärnten Österreich. Die Uraufführung des Films fand am 4 März 2008 in der Universität Klagenfurt statt. Der Film wird über diverse TV Kanäle europaweit gesendet.
Handlung
Mancher „Vierbergler“ fragt sich beim Sonnenaufgang an nächsten Tag, was er denn da mache und warum er sich so etwas antue. In der Regel tauchen diese Passagen immer dann auf, wenn es um die schmerzenden Füße und Glieder geht. Das lässt darauf schließen, dass so manch ein „Vierbergler“ den Pilgermarsch unterschätzt hat oder dass er einfach eine schlechte Kondition hat.. Beides sollte man vermeiden. Beim Pilgerwandern kommt es, wie beim normalen Langstreckenwandern, auf das Gewicht und den dadurch höheren oder niedrigeren Tragekomfort der Last an. Da gibt es keine Unterschiede, selbst bei besten moralischen Absichten. Glaube versetzt zwar Berge, macht aber das eigene Körper-, und mitführende Gewicht nicht leichter. Wandern mit Gottes Segen oder Ausdruck von altem Brauchtum und Kulturpflege?
Pilgerwandern boomt. Zufall? Erfolgreiches Lifestyle-Marketing? Ausflug der Wanderszene ins trendige Retrofeeling? Vielleicht. Oder sind alle irgendwie mal gerne unterwegs? Mag sein. Sicher ist jedoch, dass das wachsende Angebot an Pilgerwegen der Nachfrage folgt und nicht umgekehrt. Diese Dokumentation über den „Vierberge Lauf“ in Kärnten spannt einen Bogen über die unterschiedlichsten Motivationen der teilnehmenden Pilger, Wanderer und sonstigen Teilnehmer, vom „Brauchtum bis Christentum“. Produktion
Der Film ist eine Produktion der Kärntner Best Media Film. Die Außenaufnahmen des Films wurden zwischen März und April 2007 am Magdalensberg, Zollfeld, in Maria Saal, am Ullrichsberg, Karnberg, und dem Lorenziberg gedreht. Der Film erhielt keinerlei Förderungen und wurde komplett aus Eigenmittel der Best Media Film produziert. Der Film ist im Verleih von Best Media Film Verlag und wird international über Euro TV vertrieben, die bereits den Film Biker El Dorado vertrieben haben. Der Film wird bei Euro TV erstmals, ins Programm aufgenommen. Bislang (3. März 2008) erreichte der Film in Österreich rund 8.000 Besucher und ist somit der meistgesehene Pilger Film des Jahres. Durch die Internetausstrahlung sahen den Film in Deutschland bisher 35.000 Personen – deutlich weniger als andere österreichisch-deutsche Dokumentationen wie der Dokumentarfilm Am Limit (190.000 Kinobesuche). |
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