Die Macher  
 

Vierberge Lauf zwischen Brauchtum und Christentum ist ein österreichischer Dokumentarfilm. Der vom Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Designer inszenierte Film basiert auf einem realen Geschehen und handelt vom größten selbstorganisierenden Brauchtum und Pilgerwandern in Kärnten Österreich. Die Uraufführung des Films fand am 4 März 2008 in der Universität Klagenfurt statt. Der Film wird über diverse TV Kanäle europaweit gesendet.

Filmdaten

Deutscher Titel:

Vierberge Lauf zwischen Brauchtum und Christentum

Produktionsland:

Österreich

Erscheinungsjahr:

2008

Länge (PAL-DVD):

40 Minuten

Originalsprache:

Deutsch

Stab

Regie:

Ferdinand Macek

Drehbuch:

Ferdinand Macek

Produktion:

Mag. Dr. Irmtraud Macek

Musik:

David Hofer, Stefan Novak

Kamera:

Ferdinand Macek

Schnitt:

Stefan Novak

Handlung
In Kärnten dem Urlaubs-, und Wanderparadies hat es sich ein Jahrhundert alter Brauch erhalten: Als Flurumlauf, Pilgerwanderung, Wallfahrt organisiert sich dieser Brauch selbstständig. Daran konnte auch der „Kaiserliche Königliche Erlass“ vor hundert Jahren der diesen Brauch verbot nichts ändern. Für viele die in der modernen Zeit diesen „Vierberge Lauf“ bezwingen ist dies  ein Spiel, eine persönliche Herausforderung - doch jedes Spiel, jede Herausforderung, jeder Pilgerweg hat seinen Ursprung. Der Pilger oder Kultwanderer startet jedes Jahr zum Dreinagelfreitag zu seiner persönlichen Wallfahrt über die vier Berge im Kärntner Zentralraum nördlich von Klagenfurt und südlich von St. Veit.

Mancher „Vierbergler“ fragt sich beim Sonnenaufgang an nächsten Tag, was er denn da mache und warum er sich so etwas antue. In der Regel tauchen diese Passagen immer dann auf, wenn es um die schmerzenden Füße und Glieder geht. Das lässt darauf schließen, dass so manch ein „Vierbergler“ den Pilgermarsch unterschätzt hat oder dass er einfach eine schlechte Kondition hat.. Beides sollte man vermeiden. Beim Pilgerwandern kommt es, wie beim normalen Langstreckenwandern, auf das Gewicht und den dadurch höheren oder niedrigeren Tragekomfort der Last an. Da gibt es keine Unterschiede, selbst bei besten moralischen Absichten. Glaube versetzt zwar Berge, macht aber das eigene Körper-, und mitführende Gewicht nicht leichter.

Wandern mit Gottes Segen oder Ausdruck von altem Brauchtum und Kulturpflege?
Pilgerwandern boomt. Zufall? Erfolgreiches Lifestyle-Marketing? Ausflug der Wanderszene ins trendige Retrofeeling? Vielleicht. Oder sind alle irgendwie mal gerne unterwegs? Mag sein. Sicher ist jedoch, dass das wachsende Angebot an Pilgerwegen der Nachfrage folgt und nicht umgekehrt.

Diese Dokumentation über den „Vierberge Lauf“ in Kärnten spannt einen Bogen über die unterschiedlichsten Motivationen der teilnehmenden Pilger, Wanderer und sonstigen Teilnehmer, vom „Brauchtum bis Christentum“.

Produktion
Der Film ist eine Produktion der Kärntner Best Media Film. Die Außenaufnahmen des Films wurden zwischen März und April 2007 am Magdalensberg, Zollfeld, in Maria Saal, am Ullrichsberg, Karnberg, und dem Lorenziberg gedreht.
Der Film erhielt keinerlei Förderungen und wurde komplett aus Eigenmittel der Best Media Film produziert.
Der Film ist im Verleih von Best Media Film Verlag und wird international über Euro TV vertrieben, die bereits den Film Biker El Dorado vertrieben haben.
Der Film wird bei Euro TV erstmals, ins Programm aufgenommen. Bislang (3. März 2008) erreichte der Film in Österreich rund 8.000 Besucher und ist somit der meistgesehene Pilger Film des Jahres. Durch die Internetausstrahlung sahen den Film in Deutschland bisher 35.000 Personen – deutlich weniger als andere österreichisch-deutsche Dokumentationen wie der Dokumentarfilm Am Limit (190.000 Kinobesuche).