GESCHICHTE
 
 

"Zwischen Brauchtum und Christentum"

Stimmig zum „Vierberge Lauf“ ist Ferdinand Macek, Regisseur und Autor mit der Kamera und den Pilgern ins Land hinaus gezogen und hat Menschen über ihre persönliche Beziehung zu diesem Brauch befragt – unabhängig jeder konfessionellen Zugehörigkeit. Er hat unglaubliches über Brauchtum und Christentum zum „Vier Bergelauf“ erfahren. Unter anderen erzählen „Vierbergler“ und „Geomantiker“, wie sie persönlich den Vier Bergelauf, seine Endstehung und den Zusammenhang sehen.
Wie im Lauf der Zeit aus dem germanischen und keltischen Ritual eine christliche Wallfahrt entstanden ist. Das, dass an die vier Berge angehängte Wort Lauf nicht laufen bedeutet, sondern den Umlauf der Schöpfung in den Jahreszeiten beschreibt.

Der Film von Regisseur und Autor Ferdinand Macek porträtiert Menschen, die ein schönes Stück Heimat in Gott und dem Brauchtum gefunden haben. Zu Wort kommen keine Berufsgläubigen wie Pfarrer oder Theologen, sondern Menschen, die das Brauchtum und ihren Glauben still leben. Entstanden ist ein eindrücklicher, aber keineswegs frömmelnder kulturtouristischer Film aus einem kulturell beachteten Brauchtums- Pilgermarsch über vier Berge und Teil des Kärntner Alltags. Überall findet, wer suchend wandert, Spuren, Aussehen, Charakter, Tempel, natürliche Verehrungsstätten, Berg-, Flussnamen und christlich gewordene Bräuche.